Beitragsgesuch

Dem Gesuch müssen verschiedene Unterlagen beigelegt werden. Hier eine nicht erschöpfende Liste:

  • korrektes und formgerecht abgefasstes Gesuch mit Erwähnung des erbetenen Betrages
  • detaillierte Projektbeschreibung
  • Statuten oder Gründungsakte, datiert und unterschrieben
  • Liste der Vorstandsmitglieder für das laufende Jahr
  • Jahresrechnung, Bilanz und Revisorenbericht des letzten Geschäftsjahres
  • Bestätigung betreffend Verwendung des Unterstützungsbeitrags des vorigen Jahres
  • Protokoll der letzten Generalversammlung oder Tätigkeitsbericht
  • Projektbudget
  • Budget des laufenden Geschäftsjahres
  • Finanzierungsplan mit Angabe der angefragten Institutionen und des zugesprochenen Betrages
  • auf den Namen der Institution lautender Einzahlungsschein

sowie, je nach Gegenstand des Gesuchs:
Beschaffungen, Umbauten, Renovationen usw.

  • von Fachleuten erstellte Kostenvoranschläge 

Tourneen, Aufführungen usw.

  • Programm
  • die Walliser Delegation kann zusätzliche Unterlagen verlangen (Verträge, CVs der professionellen Künstlern usw.)


Bearbeitung der Gesuche

Die Verteilung des Unterstützungsbeitrags erfolgt vierteljährlich.

Die Gesuche müssen vor der Veranstaltung oder bei jedem anderen Projekt vor Beginn dieses Projektes beim Sekretariat eingereicht werden.

Betreffend der Veranstaltungen, die im Sommer stattfinden ( Juni bis Ende August ), müssen die Gesuche vor dem 15. Mai beim Sekretariat eingereicht werden.

Betreffend der Veranstaltungen, die Ende des Jahres stattfinden, müssen die Gesuche vor dem 15. November beim Sekretariat eingereicht werden.

Dem Gesuchsteller wird eine Eingangsbestätigung zugestellt. Weitere Auskünfte können beim Sekretariat eingeholt werden.
Leistet der Gesuchsteller der Aufforderung zur Einreichung weiterer Informationen nicht Folge, wird das Dossier ohne weitere Bearbeitung abgelegt.

Alle vollständigen Dossiers werden von der Delegation geprüft.

Grundsätzlich behandelt die Delegation ein Dossier in der Regel innerhalb von drei Monaten und stellt dem Gesuchsteller ihren Entscheid zu.


Entscheide

Die Mitteilung des (positiven oder negativen) Entscheids erfolgt schriftlich. Im Falle eines positiven Entscheids legt die Mitteilung die Zahlungsmodalitäten des gewährten Betrags fest. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass der Betrag in der Abrechnung des Nutzniessers auszuweisen ist und dass Ausgabenbelege eingereicht werden müssen. Der negative Entscheid wird nicht begründet und sieht keine Beschwerdemöglichkeit vor. Zum einen ist der Erhalt einer Vergabung kein Recht, zum anderen handelt es sich um eine punktuelle und nicht unbedingt verlängerbare Unterstützung.


Und danach?

Die Begünstigten sind gebeten die erhaltene Unterstützung in Ihrer Dokumentation, Broschüre oder Ähnlichen zu erwähnen. Die Logos der Loterie Romande stehen zur Verfügung der Begünstigten, siehe "Logos".

 

Bemerkung

Falls Ihre Institution mehrwertsteuerpflichtig ist, sind die bezahlten Unterstützungsbeiträge unter dem Blickwinkel der MWST als Subventionen zu betrachten; sie führen in der Regel beim Empfänger, falls dieser mehrwertsteuerpflichtig ist, zu einer verhältnismässigen Kürzung des Vorsteuerabzugs.